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Der Betreiber dieser Zerstöraktion


Ein weiteres Mal zeigt sich die Vorgehensweise der Hypo Alpe-Adria-Bank unter der Führung von Dr. Wolfgang Kulterer. Dieses Frühjahr wurde eine exklusive „Leiche im Keller“ der Hypo gefunden:

 

Die Hypo Alpe-Adria-Bank unter Vorstandsvorsitzendem Dr. Wolfgang Kulterer, deren 100%-ige Tochter KHBAG das auf dieser Homepage (siehe „Schlossreport“) ebenfalls dargestellte zerstörerische „Projekt Schlosshotel Velden“ leitet, hat im heurigen Frühjahr traurige Berühmtheit erlangt.

 

Bei riskanten Swap-Geschäften (bewusst aufgebaut auf Zins- und Währungsschwankungen) wurden – wie sich erst jetzt herausstellte – bereits im Jahr 2004(!) binnen kurzer Zeit insgesamt 328 Millionen Euro verspekuliert.

 

Wie es gelang, diesen massiven Verlust so lange zu verheimlichen bzw. wer wann was von wem (doch) erfahren hat, ist noch Gegenstand der Untersuchungen.

 

Die Wirtschaftsprüfer haben jedenfalls die Unterschrift für die Bilanz 2004 zurückgezogen, sodass diese jetzt neu erstellt werden musste. Außerdem müssen die Verluste in der Bilanz 2005 Berücksichtigung finden, wodurch die „Vorzeigeergebnisse“ der Hypo natürlich plötzlich in ganz anderem Licht erscheinen.

 

Die Finanzmarktaufsicht prüft die Vorgänge und hat auch eine Abberufung von Dr. Wolfgang Kulterer als Generaldirektor der Hypo in Aussicht gestellt.

 

Auch die Staatsanwaltschaft hat Ende Mai 2006 mit Erhebungen gegen „mehrere Verantwortliche der Hypo Alpe-Adria-Bank unter Vorstandsvorsitzendem Wolfgang Kulterer“ wegen „Untreue“ bzw. „unrichtiger Wiedergabe von Verhältnissen der Gesellschaft (z. B.: Bilanzmanipulation) eingeleitet, wobei für alle Betroffenen natürlich die Unschuldsvermutung gilt.

 

Die österreichische Finanz- und Bankenszene ist jedenfalls um die Stabilität des Finanzplatzes Österreich ernsthaft besorgt. Ein möglicher Schaden für den Standort Österreich ist noch gar nicht absehbar.

 

Auch die politischen Wogen gehen hoch. Es wird vom „größten Bilanzfälschungsskandal in der Zweiten Republik“ und vom „Kartell des Schweigens“ gesprochen. Wie sich das Geschehene auf den für 2007 geplanten Börsegang der Hypo auswirkt, kann noch gar nicht eingeschätzt werden.

 

Der Finanzminister ist „erschüttert“ wegen dieses Spekulantentums. Solche höchst riskanten Spekulationen mit Geld der Sparer seien aufs Schärfste zu verurteilen und werden weitreichende Konsequenzen haben.

 

LH Haider als Haupteigentümervertreter der Hypo kämpft (an der Wand stehend) mit allen Mitteln um die Reputation der Bank und hat seinerseits über die Kärntner Landesholding, in der das Land Kärnten die Anteile (derzeit 49,4%) an der Hypo-Bank verwaltet, die Bankprüfer angezeigt und hat den Verdacht, dass die Hypo absichtlich „gekillt“ werden soll.

 

Zusammenfassend ist festzuhalten: Dieser Spekulations- und Bilanzskandal ist nur ein weiterer Stein im Puzzle „Erfolgsgeschichte der Hypo Alpe-Adria-Bank“.

 

Lesen Sie hier die Ereignisse in chronologischer Reihenfolge.

 


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Weitere Informationen über das Schlossprojekt erhalten Sie unter folgender E-Mailadresse:
office@whsf.org

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